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Erpresserischer Versuch einen Preis durchzudrücken

Datenträger von:

Frau Anke Dyx-Winter - Vossen Bruchhof

14.06.17 Nun das ist schade, dann kommt wohl kein Vertrag zustande. Ich bitte daher um Herausgabe meiner Karte nach § 985 BGB, oder wenn Sie diese tatsächlich vernichtet haben sollten, hilfsweise um Rücksendung meiner auf der Karte gespeicherten Daten nach §§ 990, 989, 249 Abs.1 BGB.
Mit freundlichen Grüßen
Anke Dyx-Winter

15.06.17 Es bringt nichts, wenn Sie sich nicht mehr äußern und wir keine Einigung finden. Ich weise daraufhin, dass Sie verpflichtet sind, meine Daten auch über die von Ihnen angegebene 14 Tage-Frist aufzubewahren, bis wir die Dinge gegebenenfalls auch gerichtlich geklärt haben. Bei Vernichtung meiner Daten würden Sie sich sogar nach § 303 a StGB strafbar machen.
Juristisch stellt sich die Situation wie folgt dar:
Ich habe Sie um ein Angebot zur Datenauslesung meiner Fotokarte gebeten und Ihnen meine Fotokarte zugeschickt. Dieses Angebot sollte nach Aussage Ihrer Internetseite "risikolos" sein. Sie haben mir ein Angebot über 180 Euro gemacht, dass ich wegen der Höhe, die weit von dem Grundpreis von 89 Euro abweicht, abgelehnt habe.
Ein Vertrag ist somit nicht zustandegekommen, ein Zahlungsanspruch gegen mich besteht nicht.
Damit sind Sie als Besitzer verpflichtet, mir die Fotokarte, deren Eigentümerin ich bin, wieder unversehrt , also in auslesbarer Form herauszugeben. Sollte die Karte nicht mehr auslesbar sein, ist eine Schaden eingetreten, den Sie als Besitzer meiner Karte verschuldet haben. Dies zieht einen Schadenersatzanspruch nach sich, der Sie ersatzweise zur Herausgabe meiner von Ihnen ausgelesenen Daten verpflichtet. Für den Ersatz eines Schadens besteht keine Entgeltpflicht.
Es ist für Sie also am wirtschaftlichsten auf mein Angebot einzugehen.
Lassen Sie sich hierzu gerne juristisch beraten.

17.06.17 Vielen Dank für die Rücksendung. Angesichts der etwas widersprüchlichen Angaben Ihrerseits zum Zustand der Karte, möchte ich Sie bitten, die Daten noch mindestens 4 Wochen aufzubewahren, da ich in der kommenden Woche selbst für drei Wochen in Urlaub fahre und davor kein neues Angebot einholen bzw Auftrag vergeben kann. Falls die Karte doch unbrauchbar sein sollte, müsste ich noch auf die bei Ihnen vorhandenen Daten zurückgreifen. Ich gebe Ihnen dann ausdrücklich Bescheid, wann Sie die Daten löschen können.
Mit freundlichen Grüßen Anke Dyx-Winter

31.08.17 Ich habe die Karte nunmehr bei einem Fachgeschäft auslesen lassen. Es wurde mir mitgeteilt, dass keine Bilder auf der Karte sind.
Ich bitte daher um Übersendung meiner bei Ihnen gespeicherten Bilder.
Mit freundlichen Grüßen Anke Dyx-Winter

31.08.17 Leider haben Sie auf mein erneutes Angebot, zu einem für beide Seiten annehmbaren Ergebnis zu kommen, nicht reagiert. Schade, denn so wären Sie mich schnell losgeworden.
Vielleicht ist es so, wie Sie sagen, dass das Geschäft, das ich beauftragt habe, nicht über das nötige Know-How verfügt, um die Daten auszulesen. Das kann ich nicht beurteilen. Viel wahrscheinlicher erscheint es mir aber zu sein, dass die Karte, die Sie mir zurückgesendet haben, gar nicht meine Karte ist, denn die hatten Sie nach eigener vorheriger Aussage zerstört und entsorgt. Da das Ergebnis des Fachgeschäfts war, dass die Karte keine Daten aufweist, sind wir also wieder bei einer Schadensersatzpflicht Ihrerseits.
Ich fordere Sie damit letztmalig auf, mir meine Daten auf Disc oder USB-Stick oder wenn es ohne qualitative Einbußen geht auch per Mail bis zum 07.09.2017 herauszugeben. Ich benötige nur die letzten 30 Bilder, die anderen habe ich ohnehin auf meinem PC.
Ich muss Sie weiterhin auffordern, meine Daten nicht zu löschen bis wir die Dinge - notfalls auch gerichtlich - geklärt haben. Ich kenne eine Juristin in Stolberg, die mich auch vor Ort vertreten kann.